Boris Cepeda
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There are no translations available. Der 1974 in Quito geborene Boris Cepeda erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren. Kurz danach trat er bereits im ecuadorianischen Fernsehen als Nachwuchs- und Ausnahmetalent auf. Seitdem führte ihn seine rege Konzerttätigkeit in einige der bedeutendsten Konzertstätten in Europa, Asien, Nord-, Mittel- und Südamerika: Berliner Philharmonie, Konzerthaus Berlin, Laeisz-Musikhalle Hamburg, Herkulessaal München, Glocke Bremen, UNESCO Paris, Nationaltheater Istana Budaya Kuala Lumpur, Nationaltheater Sucre und Casa de la Música Quito, Nationaltheater Claudio Santoro Brasilia, u.v.a. Boris Cepedas Weg wurde durch diverse Auszeichnungen begleitet. So errang er bereits mit nur 7 Jahren den 1. Platz beim Nationalen Musikwettbewerb in Cuenca, Ecuador, dem 1985 und 1989 weitere erste Preise bei dem nationalen Klavierwettbewerb „Guillermo Wright Vallarino“ in Quito folgten. Zudem war er Stipendiat der Philharmonischen Gesellschaft Quito, der Stiftung Guayasamín, der Deutschen Schule Quito, des Deutschen Pädagogischen Austauschdienstes, der Waldemar-Koch-Stiftung Bremen, des Richard-Wagner-Verbandes sowie der Fundación Esquel Ecuador. 2004 wurde dem Pianisten der Orden »Vicente Rocafuerte« verliehen – die höchste Auszeichnung des ecuadorianischen Parlaments für kulturelle und künstlerische Verdienste. Zuletzt erhielt er 2009 den Schubert-Preis der Deutschen-Schubert Gesellschaft für "besondere künstlerische Leistungen und das Eintreten für das Schubert-Lied". Seit frühestem Alter hatte Boris Cepeda die Gelegenheit als Solist mit verschiedenen Symphonieorchestern in Deutschland, Ecuador und Malaysia aufzutreten. Seine Erfahrung als Klavierbegleiter und Korrepetitor erstreckt sich von der Zusammenarbeit mit verschiedenen Instrumentalisten über die Teilnahme an Kammermusikgruppen, bis zu dem Einsatz im Orchester. Die Liedbegleitung, besonders seine enge Zusammenarbeit mit dem mehrfach preisgekrönten Bariton Peter Schöne, hat einen wichtigen Platz in seiner musikalischen Arbeit gefunden. Beide haben mit großer Resonanz bei der Kritik und dem Publikum u.a. bei renommierten Festivals wie dem Kissinger Sommer, Werke der deutschen Romantik (Schubert, Brahms, Wolf), des XX. Jahrhunderts (Reger, Petrassi, Pfitzner, Schönberg, Hindemith) und zeitgenössischer Komponisten ( Eggert, Reimann, Rihm, Ruzicka) aufgeführt. Momentan nehmen sie sämtliche Lieder Franz Schuberts auf und veröffentlichen diese im Internet. Weitere Projekte beinhalten beispielsweise die CD-Ersteinspielung der Lieder des Komponisten Carl Maria Reinthaler. 1998 gründete Boris Cepeda gemeinsam mit seiner Frau Katja Cepeda das »Max Reger Klavierduo«, das die wichtigsten Werke Regers für diese Besetzung zur Aufführung brachte, sowie die monumentale Transkription von Franz Liszt für zwei Klaviere der 9. Sinfonie Beethovens. Ab dem 1. Oktober 2009 wird er eine Stelle als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Anhaltischen Theater Dessau übernehmen. Nebenbei absolviert er ein Studium „Politik- und Verwaltungswissenschaft“ an der Feruniversität Hagen.
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